[ PRESSEMITTEILUNG & LINKS ÜBER ROBERT SCHWAB ]

[ ROLLOVERRIZZI ]

Wo verläuft die Grenze zwischen Ironie und Kunst - und wie lässt sich diese Grenze überwinden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Robert Schwab in seinen zurzeit unter dem augenzwinkernd-hintersinnigen Titel „rolloverrizzi“ in der galerie m beck gezeigten Werken. In ihnen greift der 1975 in München geborene, in Brasilien aufgewachsene und heute in Erding lebende Künstler die Werksprache populärer Maler auf, um sie in dreidimensionale, farbbetont-leichte Collagen fortzuführen. Auf diese Weise gelingt es Schwab, in seinen Mikrokosmen ähnelnden Bildern einerseits mit Erwartungshaltungen und den Mechanismen einer auf Massentauglichkeit ausgerichteten Kunstindustrie zu spielen – und gleichzeitig mit seinen Arbeiten ein Plädoyer für ein verständnisvolles, ungezwungenes Miteinander der Stile und Kulturen zu schaffen. Hierbei wiederum lässt er mit Hilfe der von ihm verwendeten Stilmittel stets die ganz eigene(n) Welt(en) des Robert Schwab entstehen, die dem Betrachter zugleich klar macht, „wie schön und leicht eigentlich das Sein ist“."

© Portalkunstgeschichte


[ GRENZGÄNGER ]

Ausdrucksstarke Farbenpracht

Zsuzsa Trieb und Robert Schwab waren die Protagonisten der aktuellen Ausstellung „Grenzgänger“ im Budapester Haus der Ungarndeutschen. Das verbindende Element ist außer den farbenfrohen Werken der beiden Künstler, daß beide zur Zeit in Deutschland leben und schaffen.
Zsuzsa Trieb (Jahrgang 1982, geboren in Budapest) hat an der Universität der Ungarischen bildenden Künste das Fach Malerei absolviert. 2010 zog sie nach Deutschland. Die junge Künstlerin ist vor kurzem in den Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler aufgenommen worden, einige ihrer Arbeiten dürften HdU-Besuchern schon bekannt sein.
Robert Schwab (geboren 1975 in München) hat seine Werke für das HdU-Publikum aus München mitgebracht. Er besuchte in Brasilien eine Schule für Kunst- und Werbezeichnen. 1993 zog er nach Deutschland zurück, wo er zuerst als Fußballspieler sein Glück versuchte. Später erlernte er den Beruf Schauwerbegestalter und Visual Merchandiser. Seit 1999 ist Robert Schwab Mitglied des Kunstvereins Erding.
Die besondere Vernissage am 4. Mai im Haus der Ungarndeutschen wurde durch Johann Schuth, den Vorsitzenden des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler, eröffnet. Die farbenfrohen, lebendigen Bilder der beiden Ausstellenden strahlten Frische und Lebendigkeit aus. Doch die Besonderheit bestand auch in dem anschließenden Gespräch, wo die jungen Künstler auch einen Einblick in ihr Schaffen gewährten. Ákos Matzon, Vorsitzender der Sektion bildende Kunst des VUdAK, leitete als Moderator den Dialog zwischen den beiden Gesprächspartnern. So wurde auch für das Publikum einleuchtend, wie Kunstwerke entstehen, wie schwierig es sei, als Künstler von den Werken zu leben – beinahe unmöglich. Denn beide Künstler haben neben ihrer Malerei einem Beruf nachzugehen.
Die meisten Werke von Zsuzsa Trieb stammen aus der Reihe „Träume“, die durch Erzählungen und Gespräche inspiriert sind. Die Grenzen der Phantasie würden durch diesen übergeordneten Begriff fließend, die charakteristisch markanten Farben würden dadurch einleuchtend sein. Die figurale Darstellung von Frauen, von Hauptprotagonistinnen bei Triebs Kunstwerken sind oft als Bindeglied zwischen Traum und Wirklichkeit dargestellt – wie beispielsweise bei der „Ballettänzerin“. Zsuzsa Trieb erzählte den Gästen auch, daß sie bei der Konzipierung eines Bildes mit Fotovorlagen arbeitet.
Robert Schwab hat durch zahlreiche Reisen Erlebnisse und Quellen für seine Inspiration gefunden, die kulturellen Eindrücke sind auch auf seinen Pop-Art-Bildern zu spüren. Seine dreidimensionalen Collagen erscheinen auch in einer bestimmenden Farbenpracht, die gleichzu Fröhlichkeit ausstrahlt. Doch auch sein verständnisvolles Plädoyer für das ungezwungene Miteinander ist in seinen Werken zu finden (besonders bei „World people 1-3.“). Ein immer wiederkehrendes Motiv in seinen detailreichen Werken ist der Hang zum Fußball: mal ist es der Ball oder eben sprechende Titel wie „Kahn 2006“, „Ronaldo 2006“ oder „Lahm 2006“.
Die Ausstellung ist dank der Förderung durch das Institut für Auslandsbeziehungen e.V. Stuttgart realisiert worden. Das Vernissage-Publikum wurde passend zum Anlaß von der Band „Sol y Sombra“ (Sonne und Schatten) mit brasilianischer Musik verwöhnt. 

© Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler


[ EINE BESONDERE BEGEGNUNG ]

Eine besondere Begegnung fand am letzten Freitag im Budapester Haus der Ungarndeutschen statt, das ja als Begegnungsstätte konzipiert ist. Zwei Künstler stellten aus, die eine mit ungarndeutschem, der andere mit deutschbrasilianischem Hintergrund – und beide leben in Deutschland. Für Zsuzsa Trieb war das ihre erste Ausstellung als Mitglied des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler. Robert Schwab lebte mit Familie lange in Blumenau (Brasilien). In seinem Grußwort lobte der 1. VUdAK-Vorsitzende Johann Schuth die ifa-Kulturmanagerin Erika Tempfli für die hervorragende Idee und Realisierung dieser gemeinsamen Ausstellung und wies auf Parallelen in der Geschichte der Deutschen in Brasilien und Ungarn hin.

© Neue Zeitung - Ungarndeutsches Wochenblatt


[ VERNISSAGE DER AUSSTELLUNG VON ZSUZSA TRIEB UND ROBERT SCHWAB ]

VUdAK - Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler lädt Sie herzlich ein zu einer besonderen Vernissage im Haus der Ungarndeutschen. Diesmal stellen zwei junge "Grenzgänger" ihre farbenfrohen Werke aus. Beide Künstler haben deutsche Wurzeln und sind in Ungarn bzw. in Brasilien aufgewachsen und nun leben und arbeiten sie beide in Deutschland. Die Vernissage wird von Johann Schuth, dem 1. Vorsitzenden von VUdAK eröffnet und musikalisch durch brasilianische Klänge begleitet. Anschließend haben die Besucher die Chance mehr über die interessanten Lebensläufe und Werke der beiden Künstler zu erfahren. Unter der Leitung von Ákos Matzon, dem Vorsitzenden der Künstlersektion von VUdAK werden sowohl die Künstler als auch das Publikum zum Gespräch geladen.

© VUdAK


[ ARTFACTS.NET - GALERIE M BECK / EDITION MONIKA BECK ]

artfacts.net - Künstler Übersicht - Frühere Ausstellungen 2008


[ GALERIE M BECK / EDITION MONIKA BECK ]

galerie m beck - Ausstellungen 2008 - Ausstellungen 2008


[ "Grenzgänger" - "Határátlépők" ... ]

Facebook - Vernissage der Ausstellung von Zsuzsa Trieb und Robert Schwab - Ausstellungen 2012